Website-Relaunch-Checkliste: Bestand sichern, Weiterleitungen planen, vor dem Go-live testen, danach prüfen. Mit Google-Quellen und Stichprobe aus 25 Websites.
Ein Website-Relaunch ist die Neuauflage einer bestehenden Website, oft mit neuer Gestaltung, neuer Struktur oder neuem System. Die Sichtbarkeit in der Google-Suche bleibt am ehesten erhalten, wenn jede bisherige Adresse (URL) dauerhaft auf die passende neue Seite weiterleitet. Dazu kommen ein Test vor dem Umschalten und einige Wochen Beobachtung in der Search Console, Googles kostenlosem Werkzeug für Websitebetreiber1.
Rankings kann niemand garantieren, auch nach einem sauberen Relaunch nicht. Beeinflussen lässt sich, dass Google die neuen Seiten schnell findet und richtig zuordnet.
Die Checkliste auf einen Blick
- Alle bisherigen URLs sammeln: Sitemap, Redaktionssystem, Search Console.
- Leistungsbericht der Search Console nach Seiten exportieren, als Vergleichswert.
- Für jede alte URL ein inhaltlich passendes neues Ziel festlegen.
- Weiterleitungen dauerhaft und serverseitig anlegen (301 oder 308), ohne Ketten.
- Seiten ohne Nachfolger mit 404 oder 410 beantworten.
- Testumgebung mit Passwort schützen und dort Weiterleitungen, Titles und Beschreibungen prüfen.
- Interne Links direkt auf die neuen URLs setzen.
- Beim Go-live Passwortschutz,
noindexund Sperren der Testumgebung entfernen. - Alte und neue Sitemap in der Search Console einreichen.
- robots.txt, Firewall und CDN prüfen: Googlebot, OAI-SearchBot und PerplexityBot nicht aussperren.
- Eigene Links aktualisieren: Unternehmensprofil, LinkedIn, Verzeichnisse, Signaturen.
- Einige Wochen lang Indexierung, Leistung und Anfragen mit dem Stand von vorher vergleichen.
Die Abschnitte unten erklären jeden Schritt mit Quelle.
Was gefährdet die Sichtbarkeit bei einem Relaunch?
Vor allem geänderte URLs ohne passende Weiterleitung. Dazu kommen eine Sperre aus der Testumgebung, die nach dem Go-live aktiv bleibt, und Inhalte oder Seitentitel, die beim Umzug verloren gehen.
Google behandelt einen Relaunch mit geänderten Adressen als Website-Umzug. Dazu zählen neue URL-Pfade, der Wechsel von http zu https und eine neue Domain1. Welche Schritte nötig sind, hängt von der Art der Änderung ab:
| Art der Änderung | Was zusätzlich nötig ist |
|---|---|
| Neue Gestaltung, alle URLs bleiben gleich | keine Weiterleitungen; Titel, Inhalte, interne Links und Indexierbarkeit prüfen |
| Neue URL-Pfade auf derselben Domain | Weiterleitung jeder alten URL auf die passende neue1 |
| Wechsel von http zu https | Weiterleitungen; das Tool zur Adressänderung ist dafür nicht gedacht2 |
| Neue Domain | Weiterleitungen plus Tool zur Adressänderung in der Search Console2 |
| Nur neues Hosting, Adressen bleiben | eigener Google-Leitfaden für Umzüge ohne URL-Änderung1 |
Auch ohne neue Adressen kann sich viel ändern. Neue Vorlagen bringen neue Titel, Überschriften und Texte mit. Bei einem reinen Design-Relaunch gehören deshalb Titel, Überschriften und Texte der wichtigsten Seiten auf die Prüfliste.
Vor dem Relaunch: den Bestand sichern
Vor jeder Änderung braucht es eine vollständige Liste der bisherigen URLs und die Leistungsdaten der Search Console. Ohne diese Liste lässt sich später nicht prüfen, ob jede wichtige Seite ein neues Ziel hat.
Als Quellen für alte URLs nennt die Google-Dokumentation unter anderem die Sitemap, Serverprotokolle, das CMS (Redaktionssystem der Website) und die Search Console1. Der Leistungsbericht der Search Console zeigt Klicks und Impressionen pro Seite und lässt sich exportieren3.
Checkliste Bestand:
- Liste aller URLs aus Sitemap, CMS und Search Console zusammenführen, auch PDFs und Bilder, die in der Suche erscheinen.
- Leistungsbericht nach Seiten exportieren und als Vergleichswert ablegen3. the Compagne empfiehlt einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.
- Die Seiten mit den meisten Klicks und alle Leistungsseiten markieren und beim Umzug zuerst prüfen.
- Für jede Seite Title, Meta-Description, Hauptüberschrift (H1) und Statuscode festhalten.
- Anfragen der letzten Monate zählen, damit nach dem Relaunch ein Vergleich möglich ist.
Wie unterschiedlich solche Grundlagen umgesetzt sind, zeigt eine Stichprobe von the Compagne mit 25 Websites von B2B-Dienstleistern in der Region Ingolstadt (8. Oktober 2026). Geprüft wurde jeweils die Startseite:
- XML-Sitemap vorhanden: 20 von 25
- http leitet auf https um: 22 von 25
- Meta-Description vorhanden: 15 von 25
- Title mit 30 bis 60 Zeichen: 9 von 25
- genau eine H1: 10 von 25
Diese Punkte sind ein Prüfraster von the Compagne. Google schreibt weder eine Title-Länge noch genau eine H1 vor4. Die Stichprobe ist klein und nicht repräsentativ, die Firmenliste stammt aus OpenStreetMap (© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL).
Welche Seiten einer Website die meiste Arbeit tragen, beschreibt der Beitrag SEO für B2B.
Weiterleitungen planen
Jede alte URL bekommt ein passendes neues Ziel. Google empfiehlt dafür dauerhafte, serverseitige Weiterleitungen mit dem Statuscode 301 oder 3081, 5.
Dauerhafte Weiterleitungen gelten als starkes Signal, dass die neue Seite in den Suchergebnissen erscheinen soll. Vorübergehende Weiterleitungen (302, 307) sind nur ein schwaches Signal6.
Checkliste Weiterleitungen:
- Eine Tabelle anlegen: alte URL, neue URL, Statuscode.
- Jede alte Seite auf die inhaltlich passende neue Seite leiten. Sammelweiterleitungen vieler alter URLs auf die Startseite vermeiden1.
- Ketten vermeiden: direkt zum endgültigen Ziel, möglichst höchstens drei Weiterleitungen hintereinander1.
- Seiten, die es nicht mehr gibt und die keinen Nachfolger haben, mit 404 oder 410 beantworten. Google behandelt beide gleich und entfernt die URL aus dem Index1, 6.
- Weiterleitungen mindestens ein Jahr bestehen lassen, aus Nutzersicht am besten dauerhaft1.
Ein Beispiel aus der eigenen Umstellung von the Compagne im Oktober 2026: Die bisherigen Leistungsseiten gingen in einer gemeinsamen Atelier-Seite auf. Weil ihr Inhalt dort weiterlebt, ist die neue Seite das inhaltlich passende Ziel.
| Alte URL | Neue URL | Status |
|---|---|---|
| /leistungen/gestaltung/ | /atelier/ | 301 |
| /leistungen/sichtbarkeit/ | /atelier/ | 301 |
| http://www.thecompagne.com/… | https://thecompagne.com/… | 301, in einem Schritt |
Die letzte Zeile zeigt eine Kleinigkeit mit Wirkung: www und http werden in einem einzigen Schritt auf die Hauptadresse geleitet, nicht erst auf https und dann auf die Domain ohne www. So entsteht keine Kette.
Vor dem Go-live testen
Bis zum Umschalten läuft die neue Website in einer Testumgebung. Dort lassen sich Weiterleitungen, Titel, Beschreibungen und Indexierbarkeit prüfen, bevor Google die Seiten zu sehen bekommt.
Ein noindex-Hinweis wirkt nur, wenn Google die Seite abrufen darf. Sperrt die robots.txt der Testumgebung die Seite zusätzlich, sieht Google den Hinweis nicht, und die Seite kann trotzdem in der Suche erscheinen7. Ein Passwortschutz sperrt dagegen alle aus, die kein Passwort haben, auch Suchmaschinen.
Checkliste Test:
- Testumgebung mit Passwort schützen.
- Die Weiterleitungstabelle vollständig prüfen, bei vielen URLs per Skript oder Crawler. Jede alte URL muss mit 301 oder 308 auf ein Ziel mit Status 200 führen.
- Jede Seite hat einen eigenen, beschreibenden Title. Eine feste Länge gibt es nicht, zu lange Titel kürzt Google aber4.
- Jede wichtige Seite hat eine eigene Meta-Description. Google nutzt sie für das Snippet, den Text unter dem Titel im Suchergebnis, nur manchmal und bildet es meist aus dem Seiteninhalt8.
- Der Haupttitel der Seite hebt sich klar ab, etwa als erste H14.
- Jede neue Seite verweist per
rel="canonical"auf sich selbst1. - Interne Links zeigen direkt auf die neuen URLs, ohne Umweg über Weiterleitungen1.
- Kontaktformulare und Telefonnummern testen, auch auf dem Smartphone.
Am Tag des Go-live
Am Tag des Umschaltens geht die neue Website ohne Sperren online, und die Weiterleitungen werden aktiv. Anschließend folgen die Sitemaps und eine Einzelprüfung der wichtigsten Seiten.
Eine Sitemap hilft Google, URLs zu finden, garantiert aber weder Crawling noch Indexierung10. Beim Umzug empfiehlt Google, die alte und die neue Sitemap einzureichen1.
Checkliste Go-live:
- Passwortschutz,
noindexund Sperren in der robots.txt der Testumgebung entfernen. - Weiterleitungen aktivieren und Stichproben der wichtigsten alten URLs im Browser aufrufen.
- Neue und alte Sitemap in der Search Console einreichen. Im Sitemaps-Bericht lässt sich dann verfolgen, wie die alten URLs verschwinden und die neuen indexiert werden1.
- Die wichtigsten Seiten mit der URL-Prüfung testen. Der Live-Test zeigt, ob Google die Seite abrufen und grundsätzlich indexieren kann. Eine Indexierung lässt sich beantragen, mit Tageslimit und ohne Garantie11.
- Nur bei einer neuen Domain: das Tool zur Adressänderung nutzen, nachdem die Weiterleitungen aktiv sind2.
- Den Server auf mehr Last vorbereiten. Google crawlt eine umgezogene Website vorübergehend stärker1.
- Links auf alte Adressen aktualisieren, die das Unternehmen selbst pflegt: den Website-Link im Google-Unternehmensprofil, die LinkedIn-Seite, Einträge in Branchenverzeichnissen und die E-Mail-Signaturen.
In den Wochen danach
Bei mittelgroßen Websites dauert es einige Wochen oder länger, bis die neuen URLs anstelle der alten erscheinen. Schwankungen im Ranking sind in dieser Zeit normal1.
Checkliste Nachkontrolle:
- Im Bericht zur Seitenindexierung die Gründe für nicht indexierte Seiten einordnen. „Seite mit Weiterleitung“ ist nach einem Umzug erwartbar, unerwartete 404-Fehler oder
noindexsind es nicht12. - Im Sitemaps-Bericht verfolgen, wie viele URLs der neuen Sitemap indexiert sind1.
- Den Leistungsbericht nach Seiten mit dem Export von vorher vergleichen3.
- Gemeldete 404-Fehler prüfen und fehlende Weiterleitungen ergänzen.
- Anfragen weiter zählen. the Compagne rät, bei jeder Anfrage kurz nachzufragen, wie der Kontakt zustande kam.
Entscheidend ist, dass von jeder relevanten Seite die richtige Version im Index ist. Bei weniger als 500 Seiten reicht für diese Kontrolle oft eine Google-Suche mit site: und der eigenen Domain12.
Was prüft ein technischer Relaunch-Check?
Ein Crawler ruft die Seiten einer Website ab, folgt den internen Links und listet technische Fehler. the Compagne nutzt dafür einen eigenen Crawler. Zwei Berichte, vor und nach dem Go-live, lassen sich nebeneinanderlegen.
Für einen Relaunch zählen vor allem diese Prüfpunkte:
- Statuscodes jeder Seite und kaputte Links, jeweils mit der Seite, die darauf verlinkt
- Weiterleitungen und Weiterleitungsketten auf dem Weg zur Seite
noindexauf Seiten, bei denen das vermutlich nicht gewollt ist- fehlende oder doppelte Titles und Meta-Descriptions
- die Zahl der H1-Überschriften pro Seite
- robots.txt und XML-Sitemap
- die Umleitung von http auf https
Die Grenzen: Der Crawler kann sich nicht anmelden und prüft deshalb keine passwortgeschützte Testumgebung. In der Standardeinstellung ruft er höchstens 50 Seiten ab, und er findet nur Seiten, die intern verlinkt sind. Ob jede alte URL auf das richtige neue Ziel zeigt, klärt der Abgleich mit der Weiterleitungstabelle.
Was ändert ein Relaunch für KI-Antworten?
Für die Übersichten mit KI und den KI-Modus in der Google-Suche gibt es keine zusätzlichen Anforderungen. Eine Seite muss indexiert sein und mit Snippet erscheinen können. Googlebot muss sie abrufen dürfen, und das sollte auch in den Einstellungen von CDN und Hosting erlaubt sein13.
Für ChatGPT ist der Crawler OAI-SearchBot zuständig. Websites, die ihn in der robots.txt aussperren, erscheinen nach Angaben von OpenAI nicht in den Suchantworten von ChatGPT. GPTBot sammelt dagegen Inhalte für das Training von KI-Modellen14. Bei Perplexity ist PerplexityBot dafür zuständig, Websites in den Suchergebnissen zu zeigen und zu verlinken; fürs Training von KI-Modellen wird er laut Perplexity nicht genutzt9.
In der Stichprobe von the Compagne hatten 24 von 25 Websites eine robots.txt. Keine der 25 Websites sperrte OAI-SearchBot. GPTBot, PerplexityBot, ClaudeBot und CCBot sperrte jeweils eine Website. Sperren über Firewall oder CDN erfasst diese Prüfung nicht. Nach dem Relaunch gehören deshalb die neue robots.txt und die Einstellungen von Hosting und CDN auf die Prüfliste.
the Compagne sieht Sichtbarkeit in KI-Antworten zum größten Teil als Ergebnis guter SEO mit klaren, belegten Inhalten. Wie Texte in KI-Antworten landen, beschreibt der Beitrag GEO-Optimierung.
Wann gehört SEO in die Relaunch-Planung?
SEO gehört in die Planung, sobald Seiten, Menü und URLs festgelegt werden. Spätere Änderungen daran kosten Zeit, weil Weiterleitungen und interne Links nachgezogen werden müssen.
Bestandsaufnahme und Weiterleitungstabelle entstehen deshalb parallel zum Konzept. Neue Leistungsseiten richten sich nach den Begriffen, mit denen Kunden suchen. Die Vorlagen für Titel und Überschriften gehen vor der Design-Abnahme durch die Prüfung.
Wovon hängt der Aufwand eines Relaunchs ab?
Weniger von der Größe des Unternehmens als von fünf Fragen. Nach Einschätzung von the Compagne bestimmen sie den Umfang eines Relaunchs am stärksten:
- Wie viele URLs gibt es? Jede Adresse mit Suchzugriffen braucht ein geprüftes Ziel.
- Was ändert sich? Eine neue Gestaltung mit gleichen Adressen ist kleiner als neue Pfade oder eine neue Domain (siehe Tabelle oben).
- Entstehen neue Inhalte? Neue Leistungsseiten brauchen Recherche, Texte und Abstimmung.
- Wie viele Sprachen? Jede Sprache verdoppelt Prüfungen und Weiterleitungen.
- Welche Anbindungen? Formulare, Shop, Buchung oder Schnittstellen müssen nach dem Umzug weiter funktionieren.
the Compagne nennt Preise erst nach einem Gespräch, weil diese Punkte von Website zu Website sehr verschieden sind.
the Compagne verbindet Gestaltung und Sichtbarkeit in einem Atelier, damit SEO von Anfang an in der Planung steckt. Wo eine Website vor dem Relaunch steht, zeigt das Sichtbarkeits-Audit: Es prüft Technik, Inhalte, Google-Unternehmensprofil und KI-Antworten und ordnet die Maßnahmen nach Dringlichkeit und Aufwand. Agenturen, die einen Relaunch für eigene Kunden umsetzen und Verstärkung brauchen, finden den Ablauf unter Für Agenturen. Der Einstieg ist ein Erstgespräch.
Aktualisiert am 21. Oktober 2026: Kurzfassung der Checkliste, Beispiel einer Weiterleitungstabelle, Perplexity-Crawler, Abschnitt zum Aufwand und zwei Fragen zu Statuscodes ergänzt.
Quellen
- Google Search Central: Website-Umzug mit URL-Änderungen: https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/site-move-with-url-changes?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Search Console-Hilfe: Tool zur Adressänderung: https://support.google.com/webmasters/answer/9370220?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Search Console-Hilfe: Leistungsbericht (Suchergebnisse): https://support.google.com/webmasters/answer/7576553?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Google Search Central: Titellinks in der Google Suche: https://developers.google.com/search/docs/appearance/title-link?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Google Search Central: Weiterleitungen und die Google Suche: https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/301-redirects?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Google Search Central: Wie sich HTTP-Statuscodes sowie Netzwerk- und DNS-Fehler auf die Google Suche auswirken: https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/http-network-errors?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Google Search Central: Indexierung mit noindex blockieren: https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/block-indexing?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Google Search Central: Snippets in den Suchergebnissen: https://developers.google.com/search/docs/appearance/snippet?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Perplexity: Perplexity Crawlers: https://docs.perplexity.ai/docs/resources/perplexity-crawlers.md (abgerufen 2026-10-21)
- Google Search Central: Sitemaps: https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/sitemaps/overview?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Search Console-Hilfe: URL-Prüftool: https://support.google.com/webmasters/answer/9012289?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Search Console-Hilfe: Bericht zur Seitenindexierung: https://support.google.com/webmasters/answer/7440203?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- Google Search Central: KI-Funktionen und deine Website: https://developers.google.com/search/docs/appearance/ai-features?hl=de (abgerufen 2026-10-08)
- OpenAI: Overview of OpenAI Crawlers: https://developers.openai.com/api/docs/bots (abgerufen 2026-10-08)
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis sich die Rankings nach einem Relaunch erholen?
Eine feste Frist gibt es nicht. Bei mittelgroßen Websites dauert es nach Angaben von Google einige Wochen oder länger, bis die neuen URLs erscheinen, und Schwankungen sind in dieser Zeit normal.
Wie lange müssen Weiterleitungen nach einem Relaunch bestehen bleiben?
Google nennt mindestens ein Jahr. Aus Sicht der Nutzer ist es am besten, sie dauerhaft bestehen zu lassen.
301 oder 302: welche Weiterleitung beim Relaunch?
Eine dauerhafte Weiterleitung mit 301 oder 308. Google wertet sie als starkes Signal für die neue Adresse, vorübergehende Weiterleitungen mit 302 oder 307 nur als schwaches.
Was passiert mit Seiten, die es nach dem Relaunch nicht mehr gibt?
Hat eine Seite keinen inhaltlichen Nachfolger, antwortet sie mit 404 oder 410. Google behandelt beide gleich und nimmt die Adresse aus dem Index. Sammelweiterleitungen auf die Startseite sind kein Ersatz.
Muss beim Relaunch etwas für KI-Antworten beachtet werden?
Für Googles KI-Funktionen gelten dieselben Grundlagen wie für die Suche. Wichtig ist, dass die neue robots.txt Crawler wie Googlebot und OAI-SearchBot nicht aussperrt.
WeiterlesenSEO für B2B: Unterschiede und erste Schritte